Der audiophile Mann – SmoothLAN Regenerator
„Das Einfügen des Regenerators in die HiFi-Kette war eine echte Offenbarung, insbesondere im Bereich der Mitten und Höhen, aber auch generell über alle Frequenzen hinweg. Mein erster Eindruck war eine geradezu verblüffende Reduzierung des hochfrequenten Rauschens, wodurch eine Menge mehr Luftigkeit und Räumlichkeit im Klangbild entstand, den Mitten und Höhen deutlich mehr Spielraum gegeben wurde, was zu unermesslich verlängerten Hallfahnen beitrug und gleichzeitig jedes Instrument isolierte.“
Dieser digitale Filter, der in einer kleinen Box präsentiert wird, könnte laut Paul Rigby Ihre digitale HiFi-Kette revolutionieren
Und ja, der Smoothlan Regenerator ist mit nur 105 x 80 x 23 mm klein. Er ist hübsch verpackt und wird mit einem externen 5-V-Netzteil geliefert, das für saubere, stabile Stromversorgung mit mehrstufiger Filterung sorgt. Auf der Rückseite befindet sich mittig die Netzbuchse, flankiert von Ethernet-Ein- und -Ausgangsbuchsen.
Zur Installation der Box – erhältlich in Schwarz oder Silber – verbinden Sie ein Ethernet-Kabel von Ihrem Router oder WLAN-Extender mit der Eingangsbuchse des Regenerators. Ein weiteres Ethernet-Kabel wird in die Ausgangsbuchse gesteckt. Dieses führt zu Ihrem Server oder Streamer-Gerät.
Lange Kabelwege zwischen Regenerator und Streamer bzw. Server sind übrigens verpönt.
Auf der Vorderseite befinden sich drei Lämpchen: Das Lämpchen ganz links zeigt an, dass der Eingang aktiv ist, das Lämpchen in der Mitte zeigt an, dass Strom anliegt. Rechts? Das bedeutet dass der Streamer angeschlossen ist.
Und das ist im Grunde alles. Zumindest was die Einrichtung betrifft.
Im Inneren befinden sich eine dreifache aktive Jitter-Dämpfung, ein isolierter Master-Clock und mehrstufige passive Filterung sowie eine zweischichtige Filterung sowohl in der Eingangs- als auch in der Ausgangsstufe. Übersprechen und HF-Störungen werden durch die Unterbringung der gesamten Elektronik in separaten Gehäusen verhindert. Der gesamte Designanspruch wird möglicherweise durch die 34 kleinen Schrauben unter dem Gehäuse zusammengefasst, die für einen festen Verschluss und die Vermeidung von Mikrovibrationen sorgen.
KLANGQUALITÄT
Um diese kleine Box zu testen, habe ich meine Melco N50 Digital Music Library eingebunden und meinen Twonky-Server über mein MacBook gestartet, während ich „I Will Not Hide“ von The Doves mit 24 Bit/96 kHz spielte. So, wie es war, bevor ich den Regenerator in die Kette eingebunden habe? Mir gefiel der Klang, er war detailliert, gut klar, mit viel Feingefühl in den oberen Mitten und Höhen, der Bass war kompakt, nicht überragend kraftvoll, aber dennoch solide.
Das Einfügen des Regenerators in die HiFi-Kette war eine echte Offenbarung, insbesondere im mittleren und hohen Bereich, aber auch generell über alle Frequenzen hinweg. Mein erster Eindruck war eine verblüffende Reduzierung des Hochfrequenzrauschens, die für deutlich mehr Luft und Raum auf der gesamten Klangbühne sorgte. Dadurch erhielten die Mitten und Höhen deutlich mehr Spielraum, was die Nachhallzeit deutlich verlängerte und gleichzeitig jedes Instrument isolierte. Diese Trennung ermöglichte es dem Ohr, sich auf jedes einzelne Instrument zu konzentrieren und öffnete es für mehr Details und Informationen.
FEINE DETAILS
Um das besser zu veranschaulichen: Stellen Sie sich vor, Sie hören einem Mann zu, der in einem Raum steht und inmitten einer lauten Menge Akustikgitarre spielt. Sie können sein Spiel hören, die Gitarre klingt gut, Sie hören die Musik, die gespielten Noten und sein Klimpern, aber Sie kämpfen ein wenig mit dem Lärm der Menge. Wenn dann die Menge wegfällt, sind die subtilen Elemente der Gitarre plötzlich besser zugänglich, die zarten Elemente des Klimperns, kleine Fehler, menschliche Elemente wie zusätzliche Kraft bei diesem, aber nicht bei jenem Klimpern sind deutlicher, das Beginnen und Stoppen von Noten ist deutlicher wahrnehmbar und all das, weil die Entfernung des Lärms der Menge dem Ohr hilft, sich zu konzentrieren. Das Entfernen von hochfrequentem Rauschen aus digitalem Ton, das im Hinblick auf das Tonsignal weitgehend parasitär ist, erzielt einen ähnlichen Effekt.
Der Bass war nicht stärker, aber jetzt präziser und wirkungsvoller, während sich die Grenzen der Klangbühne seitlich auszudehnen schienen, was die großartige Natur der Darbietung noch verstärkte.
Das Umschalten auf Tommy Dorseys „Sunny Side of the Street“, abgespielt von einer gerippten CD, war ebenso aufschlussreich. Die relative Distanz zwischen den Blechbläsern von „The Sentimental Gentleman“ und dem Ohr, dem Gesang und dem Ohr sowie den Holzblasinstrumenten und dem Ohr ließ sich trotz des Alters der Aufnahme während der Wiedergabe leicht beurteilen. Diese Absenkung des Grundrauschens ermöglicht es dem Ohr, die 3D-Natur des Tracks leichter zu beurteilen.
Es erfüllte eine ähnliche Aufgabe wie der Regenerator, war jedoch nicht so fortschrittlich und gründlich wie dieser. Dies zeigte sich in Klangtests, in denen SmoothLAN im direkten Vergleich in den oberen Mitten etwas härter klang, weniger Luft und Raum bot und ein relativ klaustrophobisches Gefühl vermittelte.
Im Grunde hat der Regenerator alles gemacht, was SmoothLAN gemacht hat, ist aber in puncto Klangqualität noch ein paar Schritte weiter gegangen.
ABSCHLUSS
Der Stack Audio Regenerator ist zwar nur eine kleine, aber beeindruckende Box für die digitale Kette Ihrer HiFi-Anlage. Der geringe Platzbedarf erleichtert die Installation, ohne Ihr System zu beeinträchtigen. Er macht sich jedoch durch eine verbesserte Klangqualität bemerkbar.
Stack Audio ist mit seinen Hardware-Veröffentlichungen auf Erfolgskurs, der Regenerator ist einer der besten des Unternehmens. Oh, und immer noch nicht überzeugt?
Dann nutzen Sie die 60-tägige Geld-zurück-Garantie des Unternehmens, um ganz sicher zu gehen.






